Vor dem geplanten Börsengang hat der chinesische Chiphersteller CXMT einen Milliardenauftrag abgeschlossen. In einen Bericht von Medien ist zu lesen, dass das Unternehmens mit Tencent Holdings, einem führenden Internet-Unternehmen, eine Abmachung in Höhe von mehr als 2,5 Milliarden Euro getroffen hat. Das Abkommen, das über mehrere Jahre andauert, umfasst die Lieferung von DRAM-Chip speziell für Server. In den letzten Monaten hat CXMT seine Kapazitäten zur Fertigung von DRAM-Chips erheblich ausgebaut, um von der steigenden weltweiten Nachfrage nachzufolgen zu können. Zudem hat auch Apple Interesse daran gezeigt, CXMT-Chips zu kaufen, was allerdings unter der Bedingung der Genehmigung durch die US-Regierung erfolgt.

Certificati di carbonio per Microsoft

Zur Bekämpfung der Klimakrise ist es notwendig, die Konzentration von Treibhausgasen wie CO2 in der Atmosphäre zu verringern. Weil derzeit mehr CO2 ausgestoßen wird, als von Pflanzen und natürlichen Prozessen aufgenommen werden kann, suchen verschiedene Firmen nach technologischen Lösungen. Eine davon ist die direkte Entnahme von CO2 aus der Luft, ein Verfahren, das als Direct Air Capture bezeichnet wird. In der kanadischen Provinz Alberta ist dies erstmals in Nordamerika mit einer Testanlage der Firma Deep Sky gelungen. Microsoft und die Royal Bank of Canada haben diese CO2-Zertifikate erworben, um ihre Kohlendioxidbilanz zu verringern.

I nuovi Benutzernamen bei WhatsApp

Ein weiterer bedeutender Schritt für den Messenger-Dienst WhatsApp ist das Einführen eines Namenssystems. Nutzer müssen nicht länger ihre private Handynummer preiszugeben, um mit neuen Kontakten zu kommunizieren. Ein individueller Benutzername bietet ab jetzt eine Möglichkeit, mit Freunden und Kollegen zu chatten. Die Anmeldung zur Reservierung solcher Wunschnamen hat am Montag begonnen. WhatsApp erwartet, dass die Nachfrage nach speziellen Wünschnamen groß sein wird. Die eigentliche Funktion soll Schritt für Schritt allen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

Chinesischer KI-Modell GLM-5.2 bei Sicherheitslücken

Das US-KI-Unternehmen Anthropic sorgte im April mit dem Verkauf eines besonders leistungsstarken Modells, Mythos, für Aufsehen, das Sicherheitslücken in Softwaresystemen identifizieren kann. Da die KI-Modelle jedoch leistungsstark sind, wurde beschlossen, sie vorerst aus der Öffentlichkeit herauszunehmen. Ein neues chinesisches KI-Modell, GLM-5.2, von Zhipu AI, hat nun bei der Erkennung von Sicherheitslücken mit Anthropics Opus 4.8 Schritt für Schritt mitgezogen. GLM-5.2 kann von Angreifern möglicherweise sogar ohne Aufsicht genutzt werden – was als Dilemma für die Überwachungssicherheit betrachtet wird.

Gericht untersucht Überwachungspraxis in der Bundesregierung

Reporter ohne Grenzen (RSF) hat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Beschwerden eingereicht. Die Beschwerde richtet sich gegen gesetzliche Grundlagen für staatliche Trojaner sowie die strategische Fernmeldeüberwachung, die vom Bundesnachrichtendienst (BND) betrieben wird. RSF meint, dass Journalisten unzureichend gegen staatliche Überwachungsmaßnahmen geschützt werden. Diese Klagen haben bereits eine wichtige Hürde überwunden. Der Gericht wird nun die Überwachungssysteme Deutschlands genauer prüfen. Ein Bericht über diesen Prozess wird in Kürze der Bundesregierung zugestellt.

Weitere Meldungen in der Technikwelt

In Mexiko wird die Fertigung von Servern für KI-Rechenzentren zunehmend untergebracht. Deutsche Unternehmen profitieren ebenfalls davon. Ein weiteres Produkt, das im Juli startet, ist das Produktivitätshelfer-Gadget „Busy Bar“, entwickelt vom Erfinder von Flipper Zero, das die Produktivität durch Anzeigen auf dem Bildschirm und via App verbessern will. Google kann die gestiegenen Anforderungen an KI-Kapazität, nach denen Meta gerade sucht, nicht mehr erfüllen.

Weitere Entwicklungen

    • Princeton-Forscher haben zehn KI-Modelle für mehrere Monate eingesetzt, um ein Start-up zu leiten; nur drei haben es geschafft.
    • Rocket Lab plant den Erwerb des Satellitenunternehmens Iridium, um SpaceX Konkurrenz zu machen.
    • Ein Sicherheitsproblem in der Software libssh2 ist in der vergangenen Woche aufgetaucht; Exploit-Code wurde veröffentlicht.
    • Der VW-Konzern will, laut einem Bericht, die automatische Firma mit Bosch beenden, da Fortschritte vermiss und Sparzwang in Kraft ist.
    • Apple hat AirPods-Nutzern einige Audioverbesserungen mit iOS 27 zugesichert.
    • Die Bundesregierung hat unter Auflagen die Akquisition von MediaMarktSaturn durch den chinesischen Konzern JD.com genehmigt.